Die Gegenwart Gottes

This entry is part 1 of 1 in the series Heiliger Geist erklärt

(Teil 2 – unseres Berichtes vom „North-Georgia Revival“)
Schon vor einigen vor einigen Wochen erwähnte ich im Gottesdienst, dass wir in unserer Lehre über den Heiligen Geist fast immer einen sehr wesentlichen Aspekt ausser acht lassen. Wir lehren fast immer nur über den heiligen Geist „in dir“. Also wie Geist Gottes in dir Raum nehmen möchte, in dir wohnen möchte und so weiter. Doch es gibt einen weiteren Aspekt, ich nenne ihn einmal: Der Geist Gottes „um uns“. Es gibt den Geist Gottes von innen und auch von aussen. Einige von euch sprachen mich nach dem Gottesdienst nochmals darauf an und so möchte ich diesen Gedanken hier vertiefen.
In der Bibel kann man dieses spezielle Wirken des heiligen Geistes ganz besonders un den Passagen um die „Hütte der Begegnung“ beim Mose finden. Die Präsenz Gottes lag auf dem Zelt (oder Hütte) und Mose wusste genau, wenn er Gott treffen wollte, oder einfach Zeit mit ihm verbringen wollte, musste er lediglich zu dem Zelt der Begegnung vor dem Lager gehen. 

„Wenn die Israeliten irgendwo ihr Lager aufschlugen, stellte Mose jedes Mal außerhalb des Lagers ein Zelt auf. Er nannte es: »Zelt der Begegnung«. Jeder Israelit, der den Herrn befragen wollte, musste dorthin gehen. Immer wenn Mose das Lager verließ und zum Zelt ging, traten alle Israeliten an die Eingänge ihrer Zelte und blieben dort stehen. Sie schauten Mose nach, bis er im Zelt der Begegnung verschwunden war. Kaum hatte Mose es betreten, kam die Wolkensäule herab und blieb am Eingang stehen, während Gott mit Mose sprach. Sobald die Israeliten die Wolkensäule beim Zelteingang sahen, warfen sie sich vor ihren Zelten nieder. Der Herr sprach von Angesicht zu Angesicht mit Mose, so wie Freunde miteinander reden. Danach kehrte Mose wieder ins Lager zurück. Doch sein junger Diener Josua, der Sohn Nuns, verließ das Zelt der Begegnung nicht.“ –  – ‭‭2. Mose‬ ‭33:7-11‬ ‭HFA‬‬

Wir können an diesem Bericht (und an noch weiteren) sehen wie die Präsenz und Gegenwart Gottes auf diesem Zelt lag, so stark, dass der junge Josua dieses Zelt gar nicht mehr verlassen wollte. 
Auch zu späteren Zeiten gab es immer wieder solche starken Präsenzen Gottes unter den Menschen. So stellte auch König David ein Zelt am höchsten Punkt in Jerusalem auf und die Gegenwart Gottes manifestierte sich dort in der gleichen Weise wie schon beim Mose. Doch nach David und dem „Zelt auf dem Berg“ verschwand diese starke Gegenwart Gottes unter den Menschen. Doch der Prophet Amos (Kap.9,11-12) kündigte an, dies wird nicht so bleiben.
Und als dann das Pfingsten vor etwa 2000 Jahren in Jerusalem geschah wussten die ersten Gläubigen, nun ist die Hütte David wieder errichtet (Apg.15,16). Die Gegenwart Gottes war durch den Heiligen Geist wieder zurück gekehrt. 
Und so kann sie sich auch heute an Orten manifestieren. Wer an solche Orte kommt spürt es – körperlich. Manchmal ist es ein Windhauch im geschlossenen Raum, manchmal eine körperliche Berührung, obwohl niemand umme ist, oder etwas ganz anderes.  
Oft haben wir bereits solche Momente der Gegenwart Gottes im Gottesdienst oder beim Lobpreis-Abend erlebt. Bei unserem  Besuch der CFChurch in diesem Sommer haben wir eine Gemeinde kennen gelernt wo solche Präsenz permanent ist. Gut, einen Windhauch konnte man wegen der Klima-Anlage nicht spüren, doch die Gegenwart des Heiligen Geistes in dem Raum war anders spürbar. Es war mehr als wäre man in ein starkes Magnetfeld hinein geraten. Am stärksten war dieses NICHT im Gottesdienst, sondern an den Gebetsabenden. Doch davon erzähle ich ein anderes Mal mehr.
Es wäre uns ein Wunsch, dass auch unsere FCG Lenzburg mehr und mehr zu einem Ort wird, an dem die Präsenz Gottes anzutreffen ist. Bitte betet mit dafür.



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